Arbeitszeugnisse und Geheimcodes mit Beispiel und Muster
Diese Codes in den Bewertungsunterlagen sind sehr vielschichtig und für
Laien teilweise nur sehr schwer zu deuten. Es gibt aber auch ziemlich triviale
Vorlagen zur Bewertung, hier ein Beispiel:
Wenn das Arbeitszeugnis die Formulierung "Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten
und Kollegen war einwandfrei" aufweist, dann haben Sie leider nur ein "Ausreichend"
bekommen.
Für ein "Sehr Gut" sollte die Formulierung zum Beispiel "Seine Zusammenarbeit
mit Vorgesetzten und Mitarbeitern war stets sehr gut" lauten.
Es wird deutlich, dass der Bewertungsgrad für einen Aussenstehenden sehr schwer
zu deuten ist. Teilweise hängt der Beurteilungsunterschied aber nur an einem einzigen
Wort.
So, wie das Wort "stets". Taucht dieser Begriff im Satz auf, ist mit einer Beurteilung
von "Gut" bis "Sehr Gut" zu rechnen. Es gibt aber auch Wörter in Arbeitszeugnissen,
die es im eigentlichen Sinne gar nicht gibt, beispielsweise das Wort "vollsten". Es steht
für die Note "Sehr Gut", wie bei der Formulierung "zur vollsten Zufriedenheit". Das Wort
gibt es aber im eigentlichen deutschen Sprachgebrauch nicht.
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