Bewerbungsfoto das Foto der Bewerbung
Für die Bewerbung in Deutschland ist es sehr wichtig mit dem richtigen Foto zu überzeugen.
Ein Zeichen hierfür ist auch die Tatsache, dass das Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt den Einzug
in aktuelle Bewerbungsmappen gefunden hat. Ein Foto kann Sympathie auslösen oder das Gegenteil bewirken.
Achten Sie beim anfertigen des Bildes auf eine gute Qualität und lassen Sie das Foto für die
Bewerbung lieber von jemandem machen der dies hauptberuflich macht oder sehr gute Kenntnisse hat.
Ein Fotograf kostet zwar um die 20 für 4 Bewerbungsfotos, aber die sind meistens gut investiert.
Der momentane Trend geht auch weg vom Standardbewerbungsfoto hin zu Porträtaufnahmen,
wo man sich schon ein wenig mehr in Szene setzen kann. In der Regel kosten hier zwei Fotos
um die 40 , dafür wird auch individuell ins rechte Licht gesetzt.
Ein Foto für eine Stellenbewerbung sollte immer relativ aktuell sein und den Bewerber
in seiner aktuellen äuίeren Erscheinung darstellen. Urlaubfotos und Fotos aus Automaten
sollten für die Bewerbung nicht verwandt werden.
Befestigen Sie das Foto auf dem Deckblatt oder dem Lebenslauf der Bewerbung mit Hilfe von
Fotoecken. Sie sollten Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum hinten auf das Bild schreiben,
falls das Foto aus der Bewerbungsmappe fällt. Kleben Sie das Foto keinesfalls mit Klebstoff fest,
es wird vielleicht für Ihre Personalakte verwandt werden.
Die schriftliche Bewerbung die Anlagen
Die Anlagen innerhalb der Bewerbung erlangen eine entscheidende Bedeutung wenn der erste
Eindruck gelungen ist und Sie nun in die erste engere Auswahl des Bewerbungsverfahrens
gelangen sollten. Wenn Ihr Anschreiben und Ihr Lebenslauf die Personalreferenten überzeugt
haben, werden es nun Ihre erbrachten Leistungen im Detail sein.
Die Anlagen der Bewerbung sollten niemals als Originale beigefügt werden, es sollten immer
nur Kopien sein. Es ist heute auch nicht mehr ungewöhnlich eine unbeglaubigte Zeugniskopie
als Anlage beizufügen. Zeugniskopien zu beglaubigen kostet meistens auch noch richtig Geld,
glücklich sind hier Studenten, da viele Studentenvertretungen diesen Service kostenlos anbieten.
Bei einem Vorstellungsgespräch wird dann jedoch meistens ein Original zur Einsicht verlangt.
Es ist Fakt, dass immer häufiger in Lebensläufen gelogen wird, dies ist jedoch in dem Ermessen
des Bewerbers, ob er sein umworbenes Unternehmen anlügt oder die Tätigkeit ehrlich beginnen möchte.
Das Fälschen einer Anlage also eines Dokumentes ist jedoch eine Straftat und der Bewerber kann
wegen Dokumentenfälschung strafrechtlich verfolgt werden. Beim Anfertigen der Bewerbung sollte der
Bewerber sich dies vergegenwärtigen.
Die Anlagen können entweder chronologisch mit dem letzten Zeugnis beginnend in die
Bewerbungsmappe sortiert werden oder aber nach Wichtigkeit der Unterlagen. Sollten Sie sich
für ein Deckblatt in der Bewerbung entschieden haben, sollten Sie dort die Reihenfolge der
Bewerbungsunterlagen als Inhaltsverzeichnis angeben.
Haben Sie auf dem zweiten Bildungsweg einen Schulabschluss nachgeholt, reicht es diesen in
die Bewerbungsmappe einzulegen, der erste Abschluss wäre damit nämlich hinfällig.
Einige Unternehmen, vor allem im Ausland verlangen Referenzen von früheren Vorgesetzten oder
Hochschulprofessoren über Ihre Person. Sie geben dann die Kontaktdaten der Person an, bei dem
sich das Unternehmen nach Ihnen erkundigen kann. Dies sollten Sie aber vorher mit der Person geklärt haben.
Arbeitsproben in der Bewerbung
Bei einigen Berufen ist es wichtig Arbeitsproben in Form von Artikeln, Plakaten,
Zeichnungen, Fotos usw. in die Bewerbung zu nehmen. In künstlerischen, grafischen
oder journalistischen Berufen ist dies Usus, bei anderen jedoch meistens nicht.
Auch gilt die Devise, möglichst keine Originale zu versenden, wenn es jedoch nicht
anders geht wie bei einer Mappe mit Gemälden sollten Sie versuchen die Bewerbung
persönlich beim Arbeitgeber einzureichen.
|